Schlosskirche Zum Heiligen Kreuz

Die Inspiration zum Bau der Schlosskirche erhielt Markgräfin Sibylla Augusta bei einer Reise in die Ewige Stadt Rom. 1723 schließlich, am 18. April, konnte die vollendete Schlosskirche zum Heiligen Kreuz durch den Speyerer Bischof konsekriert werden. Es war ausdrücklicher Wunsch der Markgräfin, dass die Kirche nicht weniger prächtig wie das Schloss ausgestattet sein möge. Und so besticht die Schloss- und Lyzeumskirche bis zum heutigen Tag mit ihrem prächtigen barocken Innenraum, der von einem Deckengemälde überwölbt wird, das die Auffindung des heiligen Kreuzes in Jerusalem zeigt, wobei die Figur der Kaiserin Helena die Gesichtszüge der Markgräfin trägt. Sie selbst hat in ihrer Kirche die letzte Ruhestätte gefunden und bittet um das Gebet für sie, die arme Sünderin.
Die Schlosskirche ist im Eigentum des Landes Baden-Württemberg und kann im Rahmen von geführten Besichtigungen angeschaut werden. Zudem finden mehrmals im Jahr Messfeiern und Orgelkonzerte statt, zu denen zuvor an der Schlosskasse eine Eintrittskarte (für Eucharistiefeiern und viele Konzerte kostenlos) geholt werden muss.
Adresse
Schlosskirche Zum Heiligen Kreuz
Lyzeumstr. 12
76437 Rastatt
Lyzeumstr. 12
76437 Rastatt