Festgottesdienst am Patrozinium in St. Birgitta Iffezheim
Rückblick – Am Sonntag den 19. Juli 2026
feierte die Pfarrgemeinde St. Birgitta Iffezheim mit einem Festgottesdienst ihre Kirchenpatronin die Heilige Birgitta von Schweden. Der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst mit der ergreifend gesungenen „Messe brève no.7 in C“ von Charles Gounod. Die örtlichen Vereine bereicherten mit ihren bunten Fahnen und Bannern das Gesamtbild. Ebenfalls: Die Aufnahme der neuen Ministrant*innen.
Am Sonntag den 19. Juli 2026 feierte die Pfarrgemeinde St. Birgitta Iffezheim mit einem Festgottesdienst ihre Kirchenpatronin. Der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst mit der „Messe brève no.7 in C“ von Charles Gounod. Die örtlichen Vereine bereicherten mit ihren bunten Fahnen und Bannern das Gesamtbild.
Wie immer am Patrozinium, begrüßte Pfr. Vincent Padinjarakadan mit großer Freude die neuen Ministrantinnen und Ministranten. 7 Kinder und Jugendliche wurden für ihren Dienst im Gottesdienst in die Gruppe der Ministranten aufgenommen. Die Oberministranten überreichten allen Neuen die Ministrantenplakette. Mit diesem Zeichen wurden die Minis offiziell in die Schar der Ministranten aufgenommen. Ein Dank geht auch an die Eltern der Ministranten für ihre Unterstützung.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte (Mt 15,30)
In der Festpredigt ging es um den Mut zur Geduld, das Unkraut unter dem Weizen wachsen zu lassen. Jesu Sorge dabei ist, dass das Gute (Weizen) niemals mitgerissen werden darf. Darum sagt er: Lasst Beides wachsen bis zur Ernte. Wir leben in einer Welt, die schnelle Lösungen will. Wir wollen alles gleich, am liebsten sofort. Dass es oft Zeit braucht, damit etwas reifen kann - damit kommen wir ungeduldigen Menschen kaum klar. "Das Böse muss weg, und zwar sofort" sagen wir oft. Aber Gott sagt: "Wartet".
Hl. Birgitta war eine Mutter von 8 Kindern, die ihr Leben nach dem Tod ihres Ehemannes umgestellt hat und sich in ein Kloster zurückgezogen hat. Dort findet sie nach einer langen Zeit die Kraft, das erste Kloster des Birgittenordens zu gründen. Ihr Lebenswerk wurde der Kirche ein wahrer Schatz, wovon Menschen heute noch Kraft und Mut schöpfen. Gott wirkt immer durch den Menschen und er sucht die Nähe zu Menschen. Er hat Geduld mit uns und er wartet. Er will, dass Keiner verloren geht. Gott hat eine Vorliebe für das Unscheinbare in uns.
Pfr. Padinjarakadan bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des feierlichen Gottesdienstes beigetragen haben, besonders dankte er dem Kirchenchor, den Ministranten, dem Mesner und der Organistin. Er dankte den Vereinen und den Kirchenbesuchern für ihr Kommen und Mitfeiern.
Im Anschluss lud das Gemeindeteam und die Ministranten zu einem Empfang vor dem Hauptportal der Kirchen ein. Im Schatten konnten die Kirchenbesucher bei angenehmen Temperaturen erfrischende Getränke, Partybrezeln und Gebäck genießen. Es gab angeregte Gespräche und viel gute Laune.
