Wochenimpuls

 

Wir gehören zusammen,
sagt Jesus zu dem Gelähmten,
der ohne die Hilfe seiner Freunde nie zu Jesus gelangt wäre.
Wir gehören zusammen,
sagt Jesus zu dem Aussätzigen,
der wegen seiner Krankheit die Stadt nicht betreten darf.
Wir gehören zusammen,
sagt Jesus zu dem Zöllner,
den alle wegen seines Berufs verachten und meiden.
Wir gehören zusammen,
sagt Jesus zu der Frau,
die wegen einer Krankheit als unrein gilt und ausgeschlossen wird.
Wir gehören zusammen,
sagt Jesus,
weil wir alle ein Abbild Gottes sind
und deshalb ganz und gar einzigartig.
Wir gehören zusammen,
wenn wir, wie Jesus, nicht auf das schauen,
was uns trennt,
sondern wenn wir auf die Einzigartigkeit jedes Menschen schauen
und in ihm ein wunderbares Abbild Gottes erkennen.

Papst warnt vor individualistischer Trauer des geizigen Herzens

Die große Gefahr der heutigen Welt mit ihrem vielfältigen und bedrückenden Konsumangebot ist eine individualistische Traurigkeit. Davor warnte Papst Franziskus an diesem Montagvormittag bei einer Audienz für die Teilnehmerinnen des Generalkapitels der Augustiner-Chorfrauen B.M.V. im Vatikan.

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D: „Missbrauchs-Aufarbeitung ist eine komplexe Aufgabe“

Eine Reihe von Bischöfen hat auf die Veröffentlichung des Missbrauchs-Gutachtens zum Erzbistum München-Freising vom letzten Donnerstag reagiert. Eine besonders ausführliche Stellungnahme veröffentlichte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf an diesem Montag.

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D: Jesuiten unterstützen Blockaden von Autobahnzufahrten

Mehrere Jesuiten haben sich mit den Aktivisten solidarisiert, die in Berlin Autobahnzufahrten während des morgendlichen Berufsverkehrs blockierten. Die Aktionen des „Aufstands der Letzten Generation“, mit denen in Deutschland Personen- und Gütertransport behindert werden sollen, sei sozialethisch legitimierbar, sagte Pater Jörg Alt von der Jesuitenmission am Montag in Nürnberg.

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Bischof Dieser: Alle Bistümer sollten Missbrauch aufarbeiten

Die deutschen Bistümer sollten die Aufarbeitung von Missbrauch nach Worten des Aachener Bischofs Helmut Dieser „klug und mutig“ angehen. Die Bischofskonferenz müsse darüber nachdenken, „ob wir nicht so weit kommen, dass alle Bistümer in einem bestimmten Zeitfenster diesen Aufarbeitungsprozess grundsätzlich angehen“, sagte er der „Kölnischen Rundschau“ am Montag. Dabei äußerte sich Dieser auch zu Themen wie Sterbehilfe, Abtreibung und dem Umgang der Kirche mit homosexuellen Menschen.

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Papst Franziskus und das „Apostolat des Ohres“

Papst Franziskus bricht eine Lanze für das Zuhören: „Auch in der Kirche ist es dringend notwendig, zuzuhören und aufeinander zu hören“. Das schreibt er in seiner Botschaft zum kirchlichen Welttag der Medien, die an diesem Montag veröffentlicht wurde.

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